Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung

Willkommen

Am 16. Juni 2017 trat das Entsorgungsfondsgesetz in Kraft, mit dem die Stiftung „Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung“ des Bundes errichtet wurde. Am 3. Juli 2017 sind die Betreiber der 25 deutschen Kernkraftwerke ihrer gesetzlichen Verpflichtung nachgekommen und haben insgesamt 24,1 Mrd. Euro auf die Konten der Stiftung eingezahlt. Damit ist der Fonds die größte öffentlich-rechtliche Stiftung in Deutschland. Er hat seinen Sitz in Berlin.

 

Über uns

Zweck des Fonds ist es, die Finanzierung der Zwischen- und Endlagerung des radioaktiven Abfalls sicherzustellen, der aus der gewerblichen Nutzung der Kernenergie zur Erzeugung von Elektrizität in Deutschland entstanden ist. Die Stiftung legt die von den Betreibern der Kernkraftwerke in Deutschland eingezahlten rund 24,1 Mrd. Euro an und verwaltet das Portfolio.  Die Mittel des Fonds dürfen nur zur Erfüllung dieses Zwecks verwendet werden. Die Stiftung erstattet dem Bund die Kosten, die für die sichere Entsorgung der radioaktiven Abfälle bereits entstanden sind und zukünftig noch entstehen werden. Insofern handelt sich um eine Verbrauchsstiftung.

 

Organisationsstruktur

Organe der Stiftung sind der Vorstand und das Kuratorium. Das Kuratorium wird durch einen Anlageausschuss beraten. Der Fonds untersteht der Rechtsaufsicht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, die im Einvernehmen mit dem Bundesministerium der Finanzen sowie dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Nukleare Sicherheit ausgeübt wird.

 

Aufbauphase

Die Stiftung befindet sich in der Aufbauphase. Derzeit werden Organisations- und Personalstrukturen aufgebaut. Ferner werden Anlageentscheidungen umgesetzt, die unter Einbeziehung eines strategischen Risikorahmens für die langfristige, sichere und ertragsorientierte Anlage der Mittel sorgen. Langfristig sind die Anlageentscheidungen unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien so vorzunehmen, dass die zukünftigen Zahlungsverpflichtungen aus den entsprechenden Inanspruchnahmen des Bundes bedient werden können.

Der Vorstand

Der Vorstand leitet die Stiftung. Er besteht aus drei Mitgliedern, die über langjährige Erfahrung in der Anlage und dem Management großer Vermögen verfügen. Die Mitglieder des Vorstands werden vom Kuratorium bestellt. Der Vorstand vertritt die Stiftung gerichtlich und außergerichtlich.

 

Vorstandsmitglieder sind Anja Mikus (Chief Executive Officer, Chief Investment Officer), Victor Moftakhar (Chief Operations Officer) und Dr. Thomas Bley (Chief Financial Officer, Chief Risk Officer). 

Anja Mikus

Chief Executive Officer (CEO) | Chief Investment Officer (CIO)

Anja Mikus arbeitet seit 30 Jahren in der Investmentbranche. Als Diplom-Kauffrau begann sie ihre berufliche Laufbahn in der Finanzplanung & Bilanzierung, bevor sie ab 1988 im Asset Management der Allianz Gruppe von der Wertpapieranalystin zu Geschäftsführerin der Allianz Kapitalanlagegesellschaft und zum Mitglied der Geschäftsführung der Allianz Pimco Asset Management in München aufstieg. Ab 2001 war sie Geschäftsführerin der Union Investment Privatfonds GmbH und verantwortete als Segmentleiterin das Portfoliomanagement und die Anlagestrategie der Union Gruppe in Frankfurt am Main. 2014 bis 2017 führten ihre beruflichen Stationen zur Arabesque Asset Management Ltd. in London und Frankfurt am Main als Chief Investment Officer & Partnerin. Anja Mikus wurde in Kassel geboren. Sie ist seit 2015 Mitglied im Aufsichtsrat der Commerzbank AG auf Vorschlag des Bundes und seit der Gründung im Juni 2017 Vorstandsvorsitzende und Chief Investment Officer der Stiftung „Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung“ in Berlin.

 

Victor Moftakhar

Chief Operations Officer (COO)

Victor Moftakhars erste berufliche Station nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Deutschen Bank AG und seinem BWL-Studium in Frankfurt am Main führte ihn 1996 als Fondsmanager zur Schröder Münchmeyer Hengst Investment. Neben einer zweijährigen Ausbildung zum DVFA Investmentanalysten (CEFA) und Chartered Financial Analyst (CFA) arbeitete er seit 1998 als Fondsmanager bei der Deka Investment GmbH und leitete dort später die Abteilungen für Aktien-Research ­­­und Branchenfonds sowie Aktienfondsmanagement. Im Januar 2008 wurde er Mitglied der Geschäftsführung der Deka Investment GmbH und fungierte ab 2009 als Chief Investment Officer und stellvertretender Vorsitzender. 2013 übernahm er als CEO den Vorsitz der Geschäftsführung und leitete den Bereich Publikums- und Spezialfonds. Er ist seit 2017 Mitglied im Aufsichtsrat der Deka Vermögensmanagement GmbH und seit der Gründung im Juni 2017 Chief Operations Officer (COO) der Stiftung „Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung“ in seiner Geburtsstadt Berlin.

 

Dr. Thomas Bley

Chief Financial Officer (CFO) | Chief Risk Officer (CRO)

Dr. Thomas Bley ist promovierter Volkswirt und begann seine Unternehmenskarriere 1994 bei der Deutschen Bank AG. Nach einer dreijährigen Station Ende der 90er Jahre als Associate Banker bei der European Bank for Reconstruction and Development in London wechselte er erneut nach Frankfurt am Main zur Deutschen Bank, wo er bis 2003 als Senior Credit Analyst arbeitete. Danach kehrte er als Managing Director der Eurohypo AG für mehrere Jahre zurück an die Themse. Wieder in Deutschland war Bley als Managing Director und Chief Credit Officer bei der Hypo Real Estate und der Eurohypo tätig. Ab 2009 wurde er Vorstand der Eurohypo, u.a. mit den Zuständigkeiten Risikomanagement sowie Finanzen und Recht. Ab 2014 arbeitete er bei der Deutschen Bank in verschiedenen Funktionen als Managing Director und COO. Seit Dezember 2017 ist der gebürtige Hamburger Chief Financial Officer (CFO) & Chief Risk Officer (CRO) der Stiftung „Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung“ in Berlin.

Das Kuratorium

Das Kuratorium gewährleistet die Einbindung des politischen Meinungsspektrums und der Bundesregierung. Das Kuratorium beschließt über alle grundsätzlichen Fragen, die mit der Erfüllung des Stiftungszwecks verbunden sind. Die Sitzungen des Kuratoriums finden mindestens dreimal im Jahr statt und die Mitglieder werden für die Dauer einer Legislaturperiode bestellt.

 

Das Kuratorium setzt den Vorstand ein und überwacht dessen Geschäftsführung der Stiftung.

Folgende Institutionen entsenden Vertreter in das Kuratorium:

  • das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
  • das Bundesministerium der Finanzen (BMF)
  • das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Nukleare Sicherheit (BMU)
  • alle Fraktionen des Deutschen Bundestages

Das Kuratorium kann die Deutsche Bundesbank beratend hinzuziehen. Das Kuratorium wählt einen Vorsitzenden aus den Reihen der Vertreter der Bundesministerien und einen Stellvertretenden Vorsitzenden aus den Reihen der bestellten Mitglieder des Deutschen Bundestags.

 

Mitglieder des Kuratoriums

Vorsitzender des Kuratoriums in der 19. Legislaturperiode ist Thorsten Herdan, Leiter der Abteilung II (Energiepolitik) im BMWi.

 

Stellvertretender Vorsitzender ist Olav Gutting, MdB (Fraktion der CDU/CSU).

 

Weitere Mitglieder des Kuratoriums sind Dr. Philipp Steinberg, Regina Wierig (beide BMWi), Dr. Marcus Pleyer, Rita Schutt, Dr. Thomas Gerhardt (BMF), Dr. Wolfgang Cloosters, Klaus Püschel, Dr. Anita Breyer (BMU) sowie Dr. Reinhard Brandl, Karsten Möring (Fraktion der CDU/CSU), Thomas Jurk, Bernd Westphal (Fraktion der SPD), Petr Bystorn (Fraktion der AfD), Ulla Ihnen (Fraktion der FDP), Hubertus Zdebel (Fraktion DIE LINKE) und Jürgen Trittin (Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN).

Der Anlageausschuss

Das Kuratorium wird von einem fünfköpfigen Anlageausschuss beraten, der mit internationalen Finanzexperten besetzt ist und dessen Mitglieder über langjährige Erfahrungen im Bereich der Portfolioverwaltung, Mittelanlage oder Risikosteuerung verfügen. Die Mitglieder des Anlageausschusses sind:

 

Dr. Maximilian Zimmerer (Vorsitzender)

Mats Andersson

Elga Bartsch

Martin Korbmacher

Jochen Wermuth

Anlagestrategie und Nachhaltigkeitsansatz

Der Fonds investiert aus Risiko-Ertragsgründen breit diversifiziert weltweit unter anderem in Aktien, Unternehmens- und Staatsanleihen. Perspektivisch werden auch Anlagen in illiquide Vermögensgegenstände wie Immobilien, Infrastrukturprojekte und nicht börsennotierte Unternehmensbeteiligungen angestrebt. Auf Basis des strategischen Risikorahmens ist ein Aufbauplan entwickelt worden, der Einstiegspunkte sowie Assetklassen diversifiziert und stringent umgesetzt wird.

 

Die Berücksichtigung nachhaltiger Kriterien ist ein wesentlicher Bestandteil der Investmentstrategie. Mit der Nachhaltigkeitsstrategie soll eine langfristig stabile Wertentwicklung erreicht werden. Dies gelingt durch die frühzeitige Konzentration auf Titel, bei denen keine erheblichen Renditeeinbußen durch unternehmerisches Fehlverhalten zu erwarten sind. Die sog. ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance) werden als Filter für das Anlageuniversum berücksichtigt. Dabei geht es um die Verfolgung sozialer, ökologischer und auf eine verantwortungsvolle Unternehmensführung bezogener Kriterien. Mit einer Kombination aus Ausschlusskriterien – etwa bei schwerem Verstoß gegen die Kernprinzipien des UN Global Compacts (Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruption) – und der Bestenauslese (sog. “Best-in-Class”-Ansatz) soll die Portfolioqualität gesteigert werden.

 

Der Anlagehorizont erstreckt sich bis zum Ende des Jahrhunderts. Dabei sind jährliche Auszahlungen für die Finanzierung der Entsorgungskosten sicherzustellen.

Stellenangebote

Die Stiftung befindet sich aktuell im Aufbau.

 

Die hochinteressanten und verantwortungsvollen Aufgaben werden derzeit von einem kleinen, dynamischen Team, bestehend aus den drei Vorständen und weiteren Mitarbeitern/innen bewältigt.

 

Die Stiftung braucht hoch motivierte Verstärkung, um ihre Herausforderungen zu meistern. Stellenanzeigen werden u.a. auf dem Stellenportal des Bundes www.bund.de sowie auf dieser Webseite veröffentlicht.

 

Derzeit sind keine Stellen ausgeschrieben. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir keine Initiativbewerbungen annehmen können.

Kontakt / Presse

Stiftung “Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung”
c/o Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Scharnhorststraße 34-37
10115 Berlin

Telefon: +49(0)30 18615-5500
E-Mail: info@entsorgungsfonds.de

 

Kontakt für Presseanfragen

Dr. Johannes Blankenheim, Leiter Kommunikation

Telefon : +49(0)30 18615-6634

E-Mail: Johannes.Blankenheim@entsorgungsfonds.de

Impressum

Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung – Stiftung des öffentlichen Rechts

Hausanschrift

c/o Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Scharnhorststr. 34-37
10115 Berlin

 

Die Stiftung ist gemäß § 1 Absatz 1 Satz 1 EntsorgFondsG eine rechtsfähige Stiftung des öffentlichen Rechts. Die Stiftung entsteht gemäß § 1 Absatz 1 Satz 2 EntsorgFondsG mit Inkrafttreten des Gesetzes zur Neuordnung der Verantwortung in der kerntechnischen Entsorgung (BGBI. 2017, I, S. 114, 1222). Die Satzung ist im Bundesanzeiger veröffentlicht (BAnz AT 09.08.2018 B3).

 

Sitz der Stiftung ist Berlin.

 

Sie wird vertreten durch den Vorstand:

Anja Mikus
Victor Moftakhar
Dr. Thomas Bley

 

Kuratoriumsvorsitzender:

Thorsten Herdan, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

 

Inhaltlich verantwortliche Person nach § 55 Abs. 2 RStV:

Anja Mikus

 

Porträtfotos: Rolf Schulten

Datenschutzerklärung

 

1. Allgemeines

Sehr geehrte Nutzer/innen unseres Internetportals,

wir vom Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung, einer Stiftung des öffentlichen Rechts, (“Entsorgungsfonds“) freuen uns über Ihren Besuch auf unserer Webseite. Im Folgenden informieren wir Sie im Rahmen dieser Datenschutzerklärung über unsere Handhabung in Bezug auf die Erhebung, sonstige Verarbeitung und Weitergabe Ihrer personenbezogenen Daten. Eine Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten erfolgt im Einklang mit den jeweils anwendbaren gesetzlichen Datenschutzanforderungen zu den nachfolgend aufgeführten Zwecken.

Zur besseren Übersicht haben wir unsere Datenschutzerklärung in Kapitel aufgeteilt.

 

2. Was sind personenbezogene Daten?

Personenbezogene Daten sind nach Art. 4 Nr. 1 der Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. April 2016 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG (Datenschutz-Grundverordnung, “DSGVO“) alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person beziehen. Als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind, identifiziert werden kann. Personenbezogene Daten können also auch online erhoben werden (z. B. IP-Adressen) und betreffen insbesondere persönliche Angaben wie z. B. Namen und Geburtsdaten oder Kontaktdaten wie z.B. E‑Mailadressen etc.

 

3. Wer ist für die Datenverarbeitung verantwortlich?

Verantwortlicher für die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten im Sinne der DSGVO ist der Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung.

Stiftung des öffentlichen Rechts
Hausanschrift:
c/o Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Scharnhorststraße 34-37
10115 Berlin

Telefon: +49(0)30 18615-6634
E-Mail: info@entsorgungsfonds.de
Internet: www.entsorgungsfonds.de

Sollten Sie Fragen oder Anmerkungen zum Datenschutz des Entsorgungsfonds haben oder Ihre Rechte gegenüber dem Entsorgungsfonds geltend machen wollen (beispielsweise zur Auskunft oder Aktualisierung Ihrer personenbezogenen Daten), können Sie unter dem Stichwort “Datenschutz” unter ingo.faehrmann@entsorgungsfonds.de  Kontakt mit unserem Datenschutzbeauftragten aufnehmen.

 

4. Welche Funktionen nutzt die Webseite?

Bei jedem Aufruf der Webseite werden Daten und Informationen durch ein automatisiertes System erfasst. Diese werden in den Logfiles des Servers gespeichert. Hierunter versteht man Dateien, in denen Prozesse, die in einem Computer- oder Netzwerksystem ablaufen, protokolliert werden.

Folgende Daten werden hierbei erhoben:

  • Name und URL der abgerufenen Datei,
  • Datum und Uhrzeit des Abrufs  übertragene Datenmenge,
  • Meldung der Uhrzeit des Abrufs (HTTP response code),
  • Informationen über den Browsertyp und die verwendete Version,
  • Betriebssystem des Nutzers,
  • Internet-Service Provider des Nutzer,
  • Datum und Uhrzeit des Zugriffs,
  • Webseiten, von denen das System des Nutzers auf unsere Internetseite gelangt (Referrer URL),
  • Webseiten, die vom System des Nutzers über einen Link auf unsere Webseite aufgerufen werden,
  • IP-Adresse des Nutzers und der anfragende Provider.

Die Verarbeitung der IP-Adresse dient dem Schutz gegen Hacker- und Cyberangriffe sowie zu deren Nachverfolgbarkeit. Die Verarbeitung der übrigen Daten dient zur Auslieferung der Inhalte unserer Internetseite, zur Gewährleistung der Funktionsfähigkeit unserer informationstechnischen Systeme, zur Optimierung unserer Internetseite und um die Funktionsfähigkeit der Webseite sicherzustellen. Die Daten der Logfiles werden dabei stets getrennt von anderen personenbezogenen Daten der Nutzer gespeichert.

Diese Verarbeitung Ihrer vorstehend genannten Daten ist zur Wahrung der berechtigten Interessen des Entsorgungsfonds erforderlich und durch eine Interessenabwägung zu Gunsten des Entsorgungsfonds nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO gerechtfertigt. Der Entsorgungsfonds hat ein berechtigtes Interesse daran, sicherzustellen, dass die Webseite und die dort angebotenen Dienstleistungen in technischer Hinsicht funktionieren sowie die Webseite vor Angriffen zu schützen. Ihr schutzwürdiges Interesse, dass Ihre vorstehend genannten Daten nicht zu diesem Zweck verwendet werden, überwiegt dieses berechtigte Interesse des Entsorgungsfonds nicht, da der Entsorgungsfonds diese Daten dem beschriebenen Verarbeitungszweck entsprechend angemessen verwendet und Sie ebenfalls von der Funktionalität der Webseite profitieren.

Sie haben das Recht, jederzeit gegen die Verarbeitung Ihrer Daten, die aufgrund einer Interessenabwägung erfolgt, Widerspruch einzulegen, wenn dafür Gründe vorliegen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben. Siehe hierzu Ziffer 6.7.

Die personenbezogenen Daten, die in den Logfiles gespeichert werden, werden spätestens nach sieben Tagen gelöscht, es sei denn, der Entsorgungsfonds ist gesetzlich zur Aufbewahrung verpflichtet oder die Aufbewahrung ist aufgrund einer gesetzlichen Rechtfertigung erlaubt.

 

5. Welche Daten werden bei einer Kontaktaufnahme per E-Mail verarbeitet?

Sie haben auf der Webseite des Entsorgungsfonds die Möglichkeit, per E-Mail mit dem Entsorgungsfonds zu folgenden Zwecken Kontakt aufzunehmen:

  • Bewerbung auf eine Stelle,
  • Presseanfragen,
  • sonstige/allgemeine Zwecke.

Nehmen Sie per E-Mail Kontakt mit uns auf, so werden die von Ihnen freiwillig übermittelten personenbezogenen Daten, d.h. Ihre E-Mailadresse sowie Ihre ferner übermittelten personenbezogenen Angaben, zwecks Bearbeitung Ihrer Anfrage und für den Fall von Anschlussfragen automatisch von uns gespeichert. Die Speicherung dient Zwecken der Bearbeitung Ihrer Anfrage oder der Kontaktaufnahme zu Ihnen.

Diese Verarbeitung Ihrer vorstehend genannten Daten ist zur Wahrung der berechtigten Interessen des Entsorgungsfonds erforderlich und ist durch eine Interessenabwägung zu Gunsten des Entsorgungsfonds gerechtfertigt. Der Entsorgungsfonds hat ein berechtigtes Interesse daran, Ihnen eine Plattform zur einfachen Kontaktaufnahme und Kommunikation mit uns anzubieten. Ihr schutzwürdiges Interesse, dass Ihre vorstehend genannten Daten nicht zu diesem Zweck verwendet werden, überwiegt dieses berechtigte Interesse des Entsorgungsfonds nicht, da es auch in Ihrem Interesse liegt, dass wir Ihre Kontaktanfrage bearbeiten und hierauf reagieren. Sonstige personenbezogene Daten, die im Rahmen der Kontaktaufnahme verarbeitet werden, dienen dazu, einen Missbrauch der Möglichkeit zur Kontaktaufnahme zu verhindern und die Sicherheit unserer informationstechnischen Systeme sicherzustellen.

Sie haben das Recht, jederzeit gegen die Verarbeitung Ihrer Daten, die aufgrund einer Interessenabwägung erfolgt, Widerspruch einzulegen, wenn dafür Gründe vorliegen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben. Siehe hierzu Ziffer 6.7.

Ihre personenbezogenen Daten werden automatisch nach drei Monaten gelöscht, nachdem Ihre Kontaktanfrage beantwortet wurde und es keine Rechtfertigung (etwa eine bestehende Kundenbeziehung) oder gesetzliche Aufbewahrungsfristen gibt.

 

6. Welche Rechte haben Sie?

Nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen (einschließlich der ggf. anwendbaren Einschränkungen aus der DSGVO und/oder des Bundesdatenschutzgesetzes können Sie folgende Rechte uns gegenüber geltend machen:

6.1 Auskunft

Sie haben das Recht, von uns Auskunft über Ihre bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten zu erhalten.

6.2 Berichtigung

Auf Ihren Antrag hin werden wir die über Sie gespeicherten personenbezogenen Daten berichtigen, wenn diese unzutreffend oder fehlerhaft sind.

6.3 Löschung

Wenn Sie es wünschen, werden wir Ihre personenbezogenen Daten löschen, sofern andere gesetzliche Regelungen (z.B. gesetzliche Aufbewahrungspflichten) oder ein überwiegendes Interesse unsererseits (z.B. zur Verteidigung unserer Rechte und Ansprüche) dem nicht entgegenstehen.

6.4 Einschränkung

Unter Berücksichtigung der gesetzlichen Voraussetzungen können Sie von uns verlangen, die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten einzuschränken.

6.5 Datenübertragung

Auch haben Sie das Recht, Ihre personenbezogenen Daten unter den einschlägigen rechtlichen Voraussetzungen in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten oder sie einem Dritten zu übermitteln.

6.6 Beschwerde

Ferner steht Ihnen ein Beschwerderecht bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde zu. Gerne können Sie sich zunächst an unseren Datenschutzbeauftragten wenden.

6.7 Widerspruch

Sie können der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten, die wir auf ein berechtigtes Interesse stützen, uns gegenüber aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit unter Angabe dieser Gründe widersprechen.

Wir werden Ihre personenbezogenen Daten dann nicht mehr verarbeiten, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

Auch einer Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten für Zwecke der Direktwerbung können Sie uns gegenüber jederzeit ohne Angabe von Gründen widersprechen. Dies gilt auch für Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht. Wir werden die personenbezogenen Daten nach dem Eingang des Widerspruchs nicht mehr für die Zwecke der Direktwerbung verarbeiten und die Daten löschen, wenn eine Verarbeitung nicht zu anderen Zwecken (beispielsweise zur Erfüllung des Vertragsverhältnisses) erforderlich ist.

Zur Ausübung dieser Rechte können Sie sich unter Nutzung einer der unter Ziffer 3 genannten Kontaktdaten an uns wenden.

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